100 Jahre Gildenhall. Neue Siedlungskultur. Arbeiten – Leben – Wohnen

Ausstellungsplakat, Foto: Museum Neuruppin, Lizenz: Museum Neuruppin
Im Gründungsaufruf Gildenhall 1921 wird die Bedeutung des Handwerks für eine neue Identität der Menschen im immer mehr entfremdeten in- dustriellen Arbeitsprozess herausgestellt. Basis sind Lebensreform- und baukulturelle Bewegungen aus der Zeit, besonders die Grundsätze des Deutschen Werkbundes ab 1907 oder das Bauhaus-Manifest 1919. Vielerorts entstehen neue Wohnquartiere, teils als Werksiedlungen, teils mit genossenschaftlichen Formen des Zusammenlebens. Gildenhall greift diese Ideen auf, geht aber in Bezug auf Arbeiten, Wohnen und Leben am gleichen Ort einen eigenen Weg. Die Ausstellung befindet sich in der Dauerausstellung des Museums im 1. Obergeschoss. Sie spürt den zeitgenössischen Ansätzen nach und bettet Gildenhall ein in den Siedlungsbau in Brandenburg. Die Ausstellung wurde kuratiert von Mitgliedern des Deutschen Werkbundes Berlin, Brigitte Kochta, Architektin, und Matthias Frinken, Architekt und Stadtplaner.

Ort und Zeit

Adresse: August-Bebel-Straße 14/15, 16816 Neuruppin
Eröffnung: 07.11.2021 | 00:00 Uhr
Dauer: 07.11.2021 - 06.06.2022

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