Kloster, Bauer, Edelmann. Das deutsche Mittelalter aus archäologischer Sicht

Archäologisches Landesmuseum, Foto TV Havelland
In der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts kamen zahlreiche Neusiedler in das ehemals heidnische Slawenland zwischen Elbe und Oder. Einfache Bauern aber auch einflussreiche und um Landbesitz und weltlichen Einfluss ringende Adlige gehörten zu ihnen. Mit den neuen Bewohnern aus meist westlichen Regionen wie dem Rheinland gelangten viele Neuerungen in das Gebiet. Agrarische Innovationen wie der Räderpflug und Drainagearbeiten zum Trockenlegen von Sümpfen gehörten ebenso in diese Zeit wie das Anlegen neuer Dörfer und erster Städte. Auch das Christentum fasste nun endgültig Fuß in den Gebieten östlich der Elbe. Einfache Holz- und Steinkirchen, Kapellen und prächtige Dome beherrschten das Bild in Dorf und Stadt. Klosterorden wie Zisterzienser, Franziskaner und Dominikaner erschlossen Land und Städte und trieben die Christianisierung voran. Begeben wir uns auf eine archäologische Spurensuche durch das Mittelalter im heutigen Brandenburg.

Ort und Zeit

Adresse: Neustädtische Heidestraße 28, 14776 Brandenburg an der Havel
Eröffnung: 01.11.2022 | 11:00 Uhr

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