Spuren der Kelten in Brandenburg

Archäologisches Landesmuseum, Foto TV Havelland
Als in der Nähe des kleinen Dorfes Baitz im Landkreis Potsdam-Mittelmark 41 so genannte Regenbogenschüsselchen geborgen wurden, war die Sensation perfekt. Fachleute staunten und die internationale Presse berichtete ausführlich über den Fund. Dabei wirken die unverzierten, etwa fingernagelgroßen Schälchen auf den ersten Blick recht unscheinbar. Doch dieser Eindruck trügt nachhaltig. Bei den Baitzer Regenbogenschüsselchen handelt es sich um den größten Fund keltischer Münzen ganz Ost- und Mitteldeutschlands und den ersten keltischen Goldfund in Brandenburg überhaupt. Doch wie waren diese Reichtümer vor mehr als 2000 Jahren in eine Siedlung fernab des keltisch geprägten Kulturraumes gelangt? Diesen und anderen Fragen widmet sich der Archäologe Reinhold Schulz M.A. in seiner Führung. Als Kenner der Regenbogenschüsselchen erläutert er, welche Rolle diese in der keltischen Welt spielten und wie sie zu ihrem besonderen Namen kamen.

Ort und Zeit

Adresse: Neustädtische Heidestraße 28, 14776 Brandenburg an der Havel
Eröffnung: 18.06.2022 | 14:00 Uhr

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