Go Clara Go

Go Clara Go , Foto: © Lindenau-Museum Altenburg _ Archiv Ralf-Rainer Wasse, Lizenz: © Lindenau-Museum Altenburg _ Archiv Ralf-Rainer Wasse
Kunst im Kino Dokumentation - D 2025 FSK: 0 J. (98 Min.) Regie: Sylvie Kürsten Wie lässt sich das Sag- und Sichtbare durch Kunst verschieben trotz staatlicher Kontrolle und politischer Begrenzungen? In der DDR der 1970er Jahre erklärten einige Künstlerinnen und Künstler das offiziell sozialistisch geprägte Chemnitz, damals Karl-Marx-Stadt, zur Bühne für künstlerische Freiheit und Experimentierlust. Mit stummen Performances, rauschenden Künstlerfesten, gemeinschaftlichen Pleinairs am Meer und kollektiv geschaffenen Kaltnadelradierungen setzte die Künstlergruppe Clara Mosch neue Maßstäbe. In enger Zusammenarbeit mit der genossenschaftlich geführten Galerie Oben entstanden Orte, an denen Kunst trotz Repressionen neue Ausdrucksformen fand - jenseits ideologischer Vorgaben. Ihre Aktionen zeugen von einem kreativen Eigensinn, der sich an westlichen Strömungen wie dem Werk von Joseph Beuys orientierte und gleichzeitig einen eigenständigen Weg ging: radikal, poetisch und kompromisslos.

Ort und Zeit

Adresse: Prenzlauer Allee 6, 17268 Templin
Eröffnung: 07.01.2026 | 19:00 Uhr

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