
Warum opferten Menschen der Jungsteinzeit wertvolle und aufwendig hergestellte Gegenstände, anstatt sie weiter zu nutzen? Mit der Trichterbecherzeit (4100–2800 v. Chr.) verbreitet sich die neolithische Lebensweise bis nach Norddeutschland und Nordeuropa.
In dieser Zeit entstehen monumentale Großsteingräber sowie als Grabenwerke bezeichnete Versammlungsplätze. Besonders auffällig sind rituelle Niederlegungen großer Beilklingen aus Feuerstein und weiterer Objekte aus Stein, Bernstein, Keramik oder Kupfer – oft fern von Siedlungen und Gräbern.
Solche Opferhandlungen lassen sich über viele Jahrhunderte hinweg beobachten. Der Vortrag stellt mögliche Erklärungen vor und zeigt, was sie über die Glaubensvorstellungen und Weltbilder der frühen Bauern verraten.
Ort und Zeit
Adresse: Neustädtische Heidestraße 28, 14776 Brandenburg an der Havel
Eröffnung: 01.04.2026 | 18:30 Uhr
Dauer: 01.04. - 01.04.2026
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