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Stadtmauer

Am Ende des 13. und zum Beginn des 14. Jahrhunderts begannen die Überfälle der Feudalritter auf die selbständigen und recht wohlhabenden Städte. Gegen solche kriegerischen Angriffe boten die bis dahin vorhandenen Anlagen keinen Schutz. Die Bürger verstärkten also die Befestigungen und errichteten anstelle des Palisadenzaunes eine feste Mauer. Die Stadtmauer in Gransee steht noch heute, bis auf ein kurzes Stück an der Seeseite am ehemaligen Kloster, fast in ihrer ursprünglichen Höhe von ungefähr sechs Metern. Sie ist am Mauerfuß etwa 1,70 Meter breit während die Mauerkrone nur 70 Zentimeter misst. Sie wurde aus Feldstein, wie man sie in der Umgebung findet, gebaut. Gegen 1500 hatten die Hohenzollern die Macht über das Raubrittertum errungen. In den Jahren 1714 und 1736 wurden Gräben und Wälle ausgehoben. An deren Stelle legten die Bürger Gärten an. Heute lädt die alte Stadtmauer viele Besucher zu einem Spaziergang in Gransee ein. (Foto: Erik-Jan-Ouwerkerk)

Ort und Zeit

Adresse: Stadtmauer, 16776 Gransee
Auszeichnung: 15.01.2002 | 10:00 Uhr