
Am 6. April 1924 fährt Kurt Tucholsky, die herausragende Oppositionsfigur der Weimarer Republik, zum damaligen Erzfeind nach Frankreich. Im Gepäck hat er eine Idee: Er will durch sein Schreiben die Franzosen den Deutschen näher bringen und gängige Vorurteile widerlegen. Wird ihm das gelingen? Der Film beleuchtet diese bisher noch nie dokumentierte Periode (1924-1929) des berühmten Schriftstellers in Frankreich. Auch seine wenig bekannte Liebesbeziehung zu Mary Gerold, der Frau seines Lebens, mit der er in Paris liiert war und die später für seinen Nachruhm immens wichtig werden sollte, spielt in dieser Phase eine wichtige Rolle. Zudem schärft sich in Paris sein Blick auf den heraufziehenden Faschismus in Deutschland – eine Entwicklung, die durchaus Parallelen zur heutigen Zeit aufweist. Im Anschluss an den Film führt Peter Graf ein Gespräch mit den Filmemachern Tilmann Müller und Leif Karpe über die Entstehung ihres Dokumentarfilms und die Bedeutung von Tucholskys Frankreichaufenthalt. _Eine Kooperation mit der Musikkultur Rheinsberg gGmbH._
Ort und Zeit
Adresse: Kavalierhaus der Schlossanlage, 16831 Rheinsberg
Eröffnung: 29.04.2026 | 19:00 Uhr
Dauer: 29.04. - 29.04.2026
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