Axel Geis – “Schicksalsnacht, Schicksalsnacht, Schicksalsnacht!”

Foto: Axel Geis, Lizenz: Axel Geis

Axel Geis (geb. 1970, Limburg an der Lahn, lebt und arbeitet in Berlin, Deutschland) ist ein figurativer Maler, der für die außergewöhnliche Intimität seiner Werke gefeiert wird. Geis schafft seine Werke aus Reproduktionen wie Filmstills, Fotografien und online bezogenen Bildern.

Rechts von der Frisierkommode, die in ein schwarzes Tuch gehüllt war, saß die Tochter der Mümmla. Sie hatte einen Tüllrock an und einen Kranz aus Papierblumen um ihren Haarknoten. Eine Weile betrachtete sie voller Interesse die Zuschauer, die unterhalb der Rampe in ihren Booten saßen, und begann dann schnell und unbefangen: „Sterb ich heut Nacht, obwohl mein unschuldig Herz gen Himmel laut flehet, wandelt das Meer sich in Blut und in Asche die blühende Flur. Wie eine Rose so lieblich, mit jugendlich zarter Gestalt, mähet ein grausames Schicksal mich roh und wütend darnieder.“ Plötzlich ertönte Emmas schrille Stimme aus den Kulissen:

 „Schicksalsnacht, 

 Schicksalsnacht, 

Schicksalsnacht!“

*Auszug aus: Tove Jansson; Die Mumins (5). Sturm im Mumintal, Seite 131

 

Zur Ausstellungseröffnung am Samstag, den 18. Juli 2026 um 14:00 ist der Eintritt frei.

Ort und Zeit

Adresse: Schloss 2, 16831 Rheinsberg
Eröffnung: 25.07.2026 | 13:00 Uhr
Dauer: 25.07. - 25.07.2026

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