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Die Arbeitsgemeinschaft

Die Arbeitsgemeinschaft

Imagefilm der Arbeitsgemeinschaft zum 25. Jubiläum

Am 22. Mai 1992 gründete sich die Arbeitsgemeinschaft mit dem Ziel, die historischen Stadtkerne vor dem Verfall zu retten, die historische Bausubstanz zu bewahren, mit neuem Leben zu füllen und dabei den hohen Ansprüchen des städtebaulichen Denkmalschutzes Rechnung zu tragen. Heute stellt die Erneuerung und Weiterentwicklung der historischen Stadtkerne des Landes Brandenburg unter Beweis, dass das Zusammenwirken von Bund, Ländern und Kommunen im Rahmen des Programms Städtebaulicher Denkmalschutz außerordentlich erfolgreich war und ist.

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Die Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen des Landes Brandenburg ist eine Kommunale Arbeitsgemeinschaft im Sinne §2 des Gesetzes über die kommunale Gemeinschaftsarbeit im Land Brandenburg. Die Mitgliedsstädte wurden vom damaligen Ministerium für Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr des Landes Brandenburg (aktuell: Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung) in das Bund-Länder-Programm »Städtebaulicher Denkmalschutz« aufgenommen. Dieses Programm steht nur denjenigen Brandenburger Städten zu, die sich durch eine Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft zu den hohen Qualitätsanforderungen einer erhaltenden Stadterneuerung bekannt haben. Aus den ehemals 20 Gründungsmitgliedern im Jahr 1992 sind inzwischen 31 Mitgliedsstädte geworden.

Das Engagement für die historischen Stadtkerne findet auch Anerkennung Dritter. Im November 2000 wurde die Arbeitsgemeinschaft vom Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz für ihre vorbildlichen interkommunalen Aktivitäten zur Denkmalerhaltung und Denkmalvermittlung und als Vorbild für andere denkmalgeschützte Städte bzw. Denkmalbereiche mit der »Silbernen Halbkugel« ausgezeichnet.

Aufgaben und Ziele

Die Arbeitsgemeinschaft hat sich zum Ziel gesetzt, die historischen Stadtkerne im Land Brandenburg als wichtige Objekte der kulturellen und geschichtlichen Identifikation der Menschen mit ihrer Heimat zu bewahren, zu pflegen und behutsam zu erneuern. Die jeweilige Unverwechselbarkeit und der (bau-)kulturelle Wert der Stadtkerne soll der Öffentlichkeit bewusst gemacht und gleichzeitig die Identität der Bewohner und Bewohnerinnen gestärkt werden. Ziel ist es, im Einklang mit der gesamtstädtischen Entwicklung die historische Bausubstanz zu erhalten, geeignete Nutzungen zu ermöglichen und die historischen Stadtkerne damit dauerhaft als feste Bestandteile städtischen Lebens zu sichern.

»Gemeinsam sind wir stark« ist die Devise der Arbeitsgemeinschaft. Durch partnerschaftliche Zusammenarbeit und einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch können die Mitgliedsstädte die Aufgaben der erhaltenden Stadterneuerung besser lösen und sich gegenseitig bei der Lösung von Problemen unterstützen.

Organisation

Die Organe der Arbeitsgemeinschaft sind: Vorstand, Mitgliederversammlung, vier Regionalgruppen und 31 Mitgliedsstädte. Beratend steht der Arbeitsgemeinschaft eine externe Bewertungskommission zur Seite. Touristische Themen werden im Fachbeirat Tourismus erörtert. » mehr