1. 20.05.2001

    Wallgebäude

    In seiner ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 1386 wird es als »dat slot to perleberghe« tituliert. Den brandenburgischen Kurfürsten stand es als repräsentatives Quartier zur Verfügung, wenn sie die Prignitz besuchten. Im Lauf seiner Geschichte war das Fachwerkhaus aber auch Gefängnis, Waffenkammer, Kaserne. Im 18. Jahrhundert kam das Wallgebäude in die Hände der Stadt und… » mehr

  2. 20.05.2001

    Freundschaftsinsel

    Aus einer Schwemmsandinsel entstanden, welche die Havel in die Alte und die Neue Fahrt trennt, wurde die vormals mit Laubengärten und Bootswerften bestandene Freundschaftsinsel 1938 bis 1940 auf Anregung des Staudenzüchters Karl Foerster (1874 bis 1970) und nach Entwürfen von Hermann Mattern als ein Schau- und Sichtungsgarten vor allem für Stauden- und Rosenpflanzungen angelegt. 1941… » mehr

  3. 20.05.2001

    Museumsscheune

    Am Rande der Stadt Kremmen steht das deutschlandweit wohl größte noch erhaltene Scheunenviertel. Über 50 Gebäude bilden ein Ensemble, das als Gesamtheit seit 1993 unter Denkmalschutz steht. Es gibt hier die Museumsscheune, die Geschenkescheune mit Wohn- und Gartenaccessoires, ein Restaurant mit verschiedenen Kunstgegenständen oder Geschenken und das Scheunenwerk Friseur und Café. (Foto: Henry Mundt)… » mehr

  4. 20.05.2001

    St. Marienkirche

    Die St.-Marien-Kirche befindet sich im Osten der Stadt. Der Baubeginn der Kirche liegt vermutlich um 1220. Der quadratische Westturm und der Sakristei­anbau im nördlichen Kreuzarm sind aus der Zeit um 1500. Der Bau ist das früheste Beispiel für die Verwendung von Backstein und Wölbetechnik an Stadtpfarrkirchen. Bemerkenswert ist der 1740-42 erfolgte Einbau einer Orgel von… » mehr

  5. 20.05.2001

    Schloss Uebigau

    Gero oder Otto I. veranlasste den Burgbau das Schloss. Es ist vermutlich im Kern aus der Zeit um 1700, da 1681 viele Gebäude der Stadt durch ein großes Feuer vernichtet wurden. Die erste Datierung geht zurück auf den Besitzer im Jahre 1285 Botho von Ileburg. Im 13. und der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts gehörte… » mehr

  6. 20.05.2001

    Bergfried

    Der Bergfried wurde um 1200 aus Granitquadern errichtet. Seine Mauerdicke beträgt im Erdgeschoss 3,75 Meter. Er diente einst als Zuflucht für die Burgbewohner über einen Zugang auf etwa 10 Meter Höhe. Heute führen 125 Stufen in 35 Meter Höhe zur sogenannten Bischofsmütze, die nach 1528 im Renaissancestil errichtet worden ist. In den Zinnflächen befinden sich… » mehr

  7. 20.05.2001

    Wohnhaus mit Torgebäude

    Das zweigeschossige Gebäude entstand um 1708, wie eine Inschrift nahelegt. Der Hof ist gepflastert. Wohnhaus und Torgebäude stehen unter Denkmalschutz. (Foto: Jürgen Hohmuth)… » mehr

  8. 20.05.2001

    Bankgebäude am Markt

    Dem dreigeschossigen, im Jugendstil errichteten Gebäude des Architekten Alfred Saße wurde ein hohes Mansarddach samt Kuppel aufgesetzt. Es war dort nach dem Zweiten Weltkrieg der sowjetische Geheimdienst untergebracht, der Keller taugte als Gefängnis. 1951 bezog die SED-Kreisleitung die oberen Etagen, doch nach der Wende standen die Räume plötzlich leer. In die obere Hälfte zog die… » mehr

  9. 25.05.2000

    Wohnhaus

    Das zweigeschossige, fünfachsige Fachwerkhaus wurde 1778 errichtet und wohl Ende des 19. Jahrhunderts vollständig verputzt. Bei der Sanierung 1999 wurde die Farbigkeit gemäß historischem Befund sowie die Fachwerksichtigkeit wiederhergstellt. Die in den Putz des Kellergewölbses geritzte Jahreszahl 1778 ist eine der ältesten bewahrten Baudatierungen Rheinbergs. (Foto: © 2021, Erik-Jan Ouwerkerk)… » mehr

  10. 25.05.2000

    Stumpfer Turm

    Der Turm war eines von drei Toren der mittelalterlichen Stadtbefestigung und ist heute das einzige Zeugnis aus dieser Zeit. Um 1700 verloren die Mauer und Tore ihre militärische Bedeutung. Zu jener Zeit stürzte auch das Kegeldach ein, das den Turm bis dahin zirte. So kam der Turm zu seinem Namen. Lange Zeit diente er als… » mehr