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Klosterkirche

Um 1250 ließen sich die Franziskaner auch in Angermünde nieder, das 1254 die Stadtrechte erhalten hatte. Das Kloster wurde um 1260 vermutlich vom askanischen Markgrafen Johann I. gegründet. Die im 13. Jahrhundert entstandene Kirche war ursprünglich ein einschiffiger Granitquaderbau. Ab etwa 1300 wurde sie durch nördlichen Anbau zu einem langgestreckten Backsteinbau mit zwei ungleich breiten Schiffen erweitert. In den Auseinandersetzungen um die Armutsfrage im Franziskanerorden im 15. Jahrhundert schlossen sich die Angermünder Franziskaner der strengeren Richtung an. Der Reformation, die ab 1539 eingeführt wurde, leisteten sie lange Widerstand. Nach dem Verkauf 1564 verfielen Kirche und Kloster. Mit Ansiedlung der Hugenotten in der Uckermark wurde die Kirche wiederhergestellt und von 1699 bis 1788 teilweise als Reformierte Kirche genutzt. Im weiteren Verlauf des 19. Jahrhunderts begannen erneute Erhaltungsarbeiten, veranlasst durch König Friedrich Wilhelm IV. Nach der deutschen Wiedervereinigung wurde die Klosterkirche zur Veranstaltungshalle umgenutzt. (Foto: Erik-Jan-Ouwerkerk)

Ort und Zeit

Adresse: 16278 Angermünde
Auszeichnung: 15.05.2000 | 10:00 Uhr