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Pfarrkirche St. Marien

Pfarrkirche St. Marien (Kulturkirche)

Mit dem Bau des Gebäudes war vermutlich Mitte des 13. Jahrhunderts begonnen worden. 1498 wurde die Kirche ausgebessert und erweitert. Nur kurze Zeit später war der Chor vollendet. Die mittelalterlichen Turmspitzen mussten im Laufe der Jahrhunderte mehrfach erneuert werden. Nach einem Beschluss von 1754 ersetzte man die einsturzgefährdete Turmanlage durch einen neuen, barocken Turm. Darin befand sich neben dem Kirchengeläut auch die Feuerglocke der Stadt Neuruppin, die bei Feuer und Gefahr zur Anwendung kam. Die Kirche brannte bei dem großen Brand am 26. August 1787 zusammen mit rund zwei Dritteln der Gebäude der Stadt ab. Nach dem Brand setzte Preußen eine „Retablissements Commission“ ein, die den Wiederaufbau von Neuruppin planen und durchführen sollte. Die neue Pfarrkirche entstand an alter Stelle zwischen 1801 und 1806. Die Pfarrkirche diente der Evangelischen Kirchengemeinde Neuruppin als Gottesdienstraum und steht in deren Eigentum. Im Jahr 1970 wurde sie wegen Einsturzgefahr geschlossen. Die Kirchengemeinde entschloss sich, statt ihrer die Klosterkirche als Gottesdienstraum zu nutzen. 1991 wurde die Kirche gesichert und bis 2002 in gemeinsamer Trägerschaft der Kirchengemeinde und der Kommune als kultureller Veranstaltungsort ausgebaut. (Foto: Erik-Jan Ouwerkerk)

Ort und Zeit

Adresse: Stadtmauer, 16816 Neuruppin
Auszeichnung: 15.02.2002 | 10:00 Uhr