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Neuruppin

Willkommen im historischen Stadtkern der Fontanestadt Neuruppin

Die am Ruppiner See gelegene Fontanestadt Neuruppin ist ein beeindruckendes Beispiel des frühklassizistischen Städtebaus. Nachdem ein Brand im 1787 zwei Drittel der Garnisonsstadt zerstört hatte, wurde sie in nur zwanzig Jahren wieder aufgebaut. Dabei sorgte ein strenges Reglement für ein einheitliches Gesamtbild der Häuser und Fassaden. Die massive Bauweise, Geschosszahl, Neigung der Dächer und Zahl der Fenster waren festgelegt. Neben der Klosterkirche als städtisches Wahrzeichen blieb von der mittelalterlichen Stadtstruktur auch die Stadtmauer mit den Wallanlagen in großen Teilen erhalten.

Neuruppin ist eng mit weitbekannten Persönlichkeiten verbunden. Friedrich der Große war als Kronprinz hier Regimentskommandeur. Karl Friedrich Schinkel, Eva Strittmatter und Theodor Fontane wurden in Neuruppin geboren. Den Namen Fontanes trägt die Stadt seit 1998 als offiziellen Namenszusatz.

> Weitere Infos finden Sie auf der Webseite der Stadt: www.neuruppin.de

Sehenswertes in Neuruppin

Kultur und Freizeit

  • Veranstaltungskalender: www.neuruppin.de/kultur-tourismus/veranstaltungen und www.stadtmarketing-neuruppin.de
  • Die Kulturkirche Neuruppin in der ehemaligen Pfarrkirche St. Marien ist heute Konzerthalle, Kongresszentrum und moderne Kunsthalle mit über 100 Veranstaltungen im Jahr.
  • Traditioneller Veranstaltungsort ist das Kulturhaus »Stadtgarten« am Rheinsberger Tor.
  • In der Klosterkirche St. Trinitatis finden neben Gottesdiensten und Wohltätigkeitsbasaren zahlreiche Konzerte statt. Der Raum verfügt mit der 1984 eingebauten Sauer-Orgel über ein klangschönes und architektonisch interessantes Beispiel für den neobarocken Orgelbau des 20. Jahrhunderts.
  • Das Museum Neuruppin mit seinem 2015 fertig gestellten Neubau kuratiert neben Neuruppins Stadtgeschichte mehrere Wechselausstellungen im Jahr.
  • Das Alte Gymnasium beherbergt Stadtbibliothek, Jugendkunstschule, Kreismusikschule, die Theodor Fontane Gesellschaft sowie einen Teil der Medizinischen Hochschule Brandenburg »Theodor Fontane«. Mit seinen zwei Sälen ist es zugleich Veranstaltungszentrum.
  • Seit 2010 ist Neuruppin Austragungsort der Fontane-Festspiele.
  • In der Siechenhauskapelle Neuruppin finden klassische Konzerte, Vorträge und Ausstellungen statt.
  • Das Neuruppiner Mai- und Hafenfest mit Deutschlands größtem Drachenbootrennen findet immer an einem Wochenende Anfang Mai statt.
  • Sommerkarneval und Wasserfest: Die Korsofahrt in Alt Ruppin am 1. Samstag im August hat eine fast 100-jährige Tradition.
  • Das Neuruppiner Weinfest begeistert Kenner und Liebhaber immer Mitte August.
  • 10 Tage lang, rund um den Martinstag findet der Martinimarkt, die größte Kirmes zwischen Ostsee und Berlin“, statt.

Stadtgeschichte

1238 wurde der Marktflecken »Rapin« erstmals schriftlich erwähnt. Auf der Halbinsel Amtswerder am nördlichen Ende des Ruppiner Sees befand sich die Burg der Grafen von Arnstein (um 1147). Neuruppin war das wirtschaftliche Zentrum der Grafschaft. 1246 gründete die Familie von Arnstein das erste Dominikanerkloster der Mark, dessen Kirche bis heute erhalten ist. 1256 bekam Neuruppin Stendaler Stadtrecht verliehen. 1524 starb der letzte Arnsteiner und Neuruppin fiel an die Kurfürsten von Brandenburg. Um 1688 wurde Neuruppin Garnisonsstadt. Diesem Umstand verdankt die Stadt, dass Kronprinz Friedrich – der spätere legendäre Friedrich der Große – hier für vier Jahre Quartier bezog (1732-1736).

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1787 brannte die Stadt zu zwei Dritteln ab. Nur wenige Straßen und die Klosterkirche blieben vom Brand verschont. Friedrich Wilhelm II. veranlasste, die Stadt nach Plänen des Architekten Bernhard Brasch wieder aufzubauen. Im 19. Jahrhundert wurde Neuruppin zum Zentrum der deutschen und europäischen Bilderbogenproduktion – der ersten bebilderten Boulevardgeschichten der Welt, Vorläufer unserer Illustrierten und Arbeit für drei große Druckereien. 1905 begann die Herstellung von Minimax-Feuerlöschern in Neuruppin. 1921 wurde die Künstlersiedlung Gildenhall im Bauhausstil errichtet. 1945 hissten Unbekannte an den Türmen der Klosterkirche und der Pfarrkirche weiße Flaggen und verhinderten so den sowjetischen Beschuss. Die Stadt wurde schließlich zu einer der größten Garnisonen sowjetischer Streitkräfte in Deutschland. Neuruppins Geschichte als ein ständiger Standort für Truppen endete 1993 mit dem Abzug der Sowjetischen Armee.  1998 erhielt Neuruppin anlässlich des 100. Todestages des in Neuruppin geborenen Dichters und Romanciers Theodor Fontane den Namen »Fontanestadt« verliehen. 2019 feierten die Neuruppiner und ihre Gäste neun Monate lang den 200. Geburtstag Fontanes.

> Weitere Infos finden Sie auf der Webseite: www.historische-stadtkerne-entdecken.de

Denkmale des Monats

  1. 20-04 Denkmal des Monats Neuruppin-Wichmannstr18 Foto: Erik-Jan-Ouwerkerk
    April 2020

    Ehemaliges Rathaus, Wichmannstraße 18

    Auszeichnung: Do, 30. April 2020 | 16:30 Uhr

    Adresse: Wichmannstraße 18, 16816 Neuruppin

    Denkmal-Information
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  2. Siechenhauskapelle St. Laurentius mit Up Hus
    Mai 2019

    (Neu)Ruppin ist eine Reise wert!

    Auszeichnung: Sa, 18. Mai 2019 | 15:00 Uhr

    Adresse: Up-Hus, Siechenhauskapelle, Siechenstraße 4, 16816 Neuruppin

    Denkmal-Information Info-Flyer Ausstellung Neuruppin 2019
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  3. Fontane Denkmal
    Dezember 2018

    Fontane Denkmal

    Auszeichnung: So, 30. Dezember 2018 | 14:00 Uhr

    Adresse: Fontaneplatz, 16816 Neuruppin

    Denkmal-Information
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  4. Museum Neuruppin
    Januar 2016

    Museum im Noeldechen-Haus

    Auszeichnung: Do, 14. Januar 2016 | 16:00 Uhr

    Adresse: August-Bebel-Straße 14-15 , 16816 Neuruppin

    Denkmal-Information
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  5. Altes Gymnasium
    April 2013

    Das Alte Gymnasium

    Auszeichnung: Fr, 12. April 2013 | 16:00 Uhr

    Adresse: Am alten Gymnasium 1-3, 16816 Neuruppin

    Denkmal-Information
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  6. Amalthea- oder Tempelgarten mit Apollo-Tempel
    November 2012

    Apollotempel im Tempelgarten

    Auszeichnung: Fr, 16. November 2012 | 16:00 Uhr

    Adresse: Präsidentenstraße 64, 16816 Neuruppin

    Denkmal-Information
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  7. Denkmal des Monats
    April 2011

    Ehemalige Druckerei Gustav Kühn

    Auszeichnung: Do, 28. April 2011 | 15:00 Uhr

    Adresse: August-Bebel-Straße 46 – 49 , 16816 Neuruppin

    Denkmal-Information
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  8. Fontanegeburtshaus
    Januar 2010

    Fontanegeburtshaus

    Auszeichnung: Do, 28. Januar 2010 | 17:00 Uhr

    Adresse: Karl-Marx-Straße 84, 16816 Neuruppin

    Denkmal-Information
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  9. Klosterkirche St. Trinitatis
    August 2009

    Klosterkirche St. Trinitatis

    Auszeichnung: Fr, 14. August 2009 | 15:00 Uhr

    Adresse: Niemöllerplatz, 16816 Neuruppin

    Denkmal-Information
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  10. August 2008

    Neuer Markt

    Auszeichnung: Fr, 22. August 2008 | 15:00 Uhr

    Adresse: Neuer Markt, 16816 Neuruppin

    Denkmal-Information
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  11. März 2006

    Wohngebäude in der Rosenstraße 3

    Auszeichnung: Mi, 15. März 2006 | 14:00 Uhr

    Adresse: Rosenstraße 3, 16816 Neuruppin


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  12. Februar 2005

    Siechenhauskapelle

    Auszeichnung: Do, 24. Februar 2005 | 15:00 Uhr

    Adresse: Siechenstraße 10, 16816 Neuruppin


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  13. April 2004

    Bastion/Teil des Tempelgartens

    Auszeichnung: Fr, 23. April 2004 | 14:00 Uhr

    Adresse: Präsidentenstraße 64, 16816 Neuruppin


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  14. Pfarrkirche St. Marien (Kulturkirche)
    Februar 2002

    Pfarrkirche St. Marien

    Auszeichnung: Fr, 15. Februar 2002 | 10:00 Uhr

    Adresse: Stadtmauer, 16816 Neuruppin


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  15. Predigerwitwenhaus
    Februar 2000

    Predigerwitwenhaus

    Auszeichnung: Di, 15. Februar 2000 | 10:00 Uhr

    Adresse: Fischbänkenstraße 8, 16816 Neuruppin


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